Digitalisierung geht bei uns nicht wegen des Datenschutzes …

… puh, da musste ich erstmal durchatmen.

Ja, Datenschutz und die DSGVO sind ein wichtiges Thema in Bezug auf Digitalisierung. Jedes Unternehmen verarbeitet Daten (MitarbeiterInnen, KundInnen, Lieferanten etc.)

Und genau da hört dieses o.g. Märchen auch schon auf. DSGVO beziehungsweise den guten und geschützten Umgang mit firmeninternen Daten gibt es schon soooo lange.

Die DSGVO hat versucht, einen einheitlichen Rahmen für alle zu schaffen, mit einer gehörigen Portion an Transparenz für den Datengeber, insbesondere für die Möglichkeiten, die die Digitalisierung so mit sich bringt. Damit auch in dem Kontext der Umgang mit Daten klar geregelt wird und diese geschützt werden.

Schon 400 Jahre v. Chr. begann der Datenschutz - damals wurde sich auf die heute bekannte ärztl. Schweigepflicht geeinigt. Sie hatte noch keine gesetzliche Grundlage, aber das war der erste Schritt, einem anvertraute persönliche Informationen für sich zu behalten.

Es kamen noch viele weitere entscheidende Schritte hinzu, wie 1977 die Verabschiedung der ersten Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes und auch 1995 mit dem Beschluss der EU für die Rahmenrichtlinie des Datenschutzgesetzes (quasi zu Beginn des Internets).

Auch danach folgten noch viele weitere Anpassungen, die letzte aus dem Jahr 2018 - Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Alle Details findet ihr hier: Historie des Datenschutzes

Halten wir fest, Datenschutz ist kein neues Thema, allerdings ein Thema welches regelmäßig anpasst und aktualisiert wurde. Was ziemlich clever ist für unsere aktuelle globalisierte und vernetzte Welt.

Diese DSGVO regelt also genau den Umgang mit persönlichen Daten in Ergänzung zum Bundesdatenschutzgesetz.

Klingt alles ziemlich kompliziert - das will ich auch gar nicht wegreden. Nur verbietet die DSGVO nicht den Umgang mit persönlichen Daten, sie regelt den gesicherten Umgang damit und fordert eine gewisse Transparenz für NutzerInnen, welche Person/ welches Unternehmen, welche Daten erfasst und wofür sie verwendet werden. Und was NutzerInnen ggf. dagegen tun können.

Desweiteren gibt sie Hinweise für Unternehmen/ Personen, wie sie sich gegen Zugriff Dritter auf ihre Daten absichern können, sollten und müssen.

Die DSGVO ist ein Rahmen, der uns Sicherheit geben soll im Bereich der Digitalisierung - damit wir gut in einer digitalisierten Welt arbeiten und leben können.

Also lasst uns umdenken und mit einer gewissen Aufgeschlossenheit der DSGVO und damit auch der Digitalisierung begegnen.

Herzlichst Diana

Folge mir gern auf LinkedIn oder Instagram

Weiter
Weiter

Dich nervt dieses ganze “Digitale Transformation”- Blabla?